Teneriffa

Teide, Mondlandschaft auf der Erde (Moon on Earth)

Dies Jahr führte mich meine Urlaubsreise, nach 2015, wieder nach Teneriffa und da auch zum Teide. Vor über 30 Jahren war ich schon mal dort, letztes Jahr dann wieder und ich bemerkte das es noch einiges zu sehen gibt. Die Insel hat sich im Laufe der Jahrzehnte zwangläufig stark verändert, alles ist gut ausgebaut, die Infrastruktur ist auf einem hohen Niveau und trotzdem hat die Verwaltung es geschafft die schöne Insel nicht komplett zu „vermurksen“. Ecken wie Los Christianos und Las Amerikas haben wohl zum Umdenken angeregt. Man hat durchaus das Gefühl das mittlerweile mit Bedacht gebaut und verändert wird.

Eines hatte ich bei meinen Aufenthalten auf der Insel noch nicht geschafft, den höchsten Berg Spaniens, den Teide zu besuchen. Dieses Jahr war es dann soweit, rauf und runter in eine Sardinenbüchse am Seil gepresst……..

Seilbahn Teneriffa
mit der Seilbahn auf den Teide

…..macht man sich auf den Weg von ca. 2350 m Höhe auf ca. 3550 m über dem Meeresspiegel aufzusteigen.

Oben angekommen, merkt man sofort das man in einer anderen Klimazone gelandet ist. Einigen Touristen mit kurzen Höschen schlug die Kühle dort oben mächtig auf Gemüht. Da kann man sich ein wenig Schadenfreude nicht verkneifen 🙂

Auf der Bergstation wird man dann mit einem grandiosen Ausblick belohnt.

Teide
Bergstation Teide

Teide, Teneriffa
Blick in die alte Caldera

Wenn man darüber nachdenkt das man hier in die 17 km im Durchmesser große Caldera, also quasi in das einstige Innere des „alten“ Vulkans blickt, bekommt man eine vage Ahnung das der Mensch im Vergleich zur Natur ein Fliegenschiss ist. Ausführliche Informationen zum Teide erhält man im Internet unter anderem bei Wikipedia.

Von der Bergstation aus geht man dann über einige Treppen in frei zugängliches Gelände. Hier ahnt man noch nicht unbedingt welche unwirkliche Welt einen hinter den Treppen erwartet.

Teide
Treppen zum zur Mondlandschaft

Der Weg wird nun immer ursprünglicher und es wird klar das man sich hier in einer sehr außergewöhnlichen Umgebung befindet.

Teide, Teneriffa
Der Weg ins Out

Teide, Teneriffa
Eine fremde Welt

An diese Stelle möchte ich euch mit den nachfolgenden Bildern allein lassen. Stellt euch vor es ist kühl, der Wind macht leise Geräusche und man atmet eine, zwar dünne, aber absolut klare, saubere Luft. Viel Spaß………

Abschließend kann ich nur jeden der auf Teneriffa in Urlaub ist raten diese Tour zu machen, zumindest wenn man sich an extrem ungewöhnlichen Landschaften erfreuen kann. Für mich war diese Tour ein Erlebnis welches mich auch heute noch nachhaltig beeindruckt.

Radioteleskop Effelsberg

Nutze den Feiertag

Der Wetterbericht sagte für den 5.5.2016, der Feiertag Christi Himmelfahrt, allerbeste Aussicht voraus. Daher die Akkus geladen, raus ins Freie und Fotos gemacht. Lange schon hatte ich mir vorgenommen das Radioteleskop in Effelsberg, einem Stadtteil von Bad-Münstereifel, zu fotografieren. Die Riesenschüssel mit 100 m Durchmesser wurde von 1968 bis 1971 gebaut und war 29 Jahre lang das größte bewegliche Radioteleskop der Erde. Mehr, sehr interessante Information findet man bei Wikipedia.

Für eine erste Erkundung, weitere sollen folgen, war ich mit meiner Sony Alpha 99, dem Stativ und dem Sigma 24-105mm f4 ART unterwegs. Bestes Wetter habe ich dann in Effelsberg auch vorgefunden, der Garant für kurze Verschlusszeiten. Trotzdem kam bei dieser Fototour ausnahmslos das Stativ zum Einsatz. Ich wusste von Bildern aus dem Internet das die riesige Konstruktion von hinten ein filigran wirkendes Geflecht aus Stahlstreben hat und da wollte ich bei der Detail-Schärfe nichts riskieren. So sieht man das Bauwerk wenn man sich ihm über den offiziellen Zugang nähert.

Auch wenn man durch den Wald geht, macht es durch seine schier unglaubliche Größe früh auf sich aufmerksam

Wie sich herausstellte sind 24 mm als weiteste Brennweite zu wenig um spektakuläre Bildwinkel zu liefern, als beschränke ich mich dieses mal auf einige Detailaufnahmen und Aufnahmen aus der Ferne

Noch mehr Bilder und andere Formate finden sich in meinem Flickr-Album und Informationen zum Teleskop bei Wikipedia.

Kaiserdom Aachen

Das Erlebnis

…..der Kaiserdom in Aachen ist eine Augenweide, ein prunkvolles Bauwerk, ein Zeugnis der aufwendigen Architektur, des kunstvollen Verzierung von Bauwerken. Wie muss der Betrachter seinerzeit in Erfurcht erstart sein, wenn man doch auch heute noch mit offenen Mund vor und in diesem Bauwerk steht.

Als Fotobegeisteter sollte man den Dom gesehen haben und, auch wenn es eigentlich unmöglich scheint diese Pracht angemessen abzubilden, Fotos davon machen. Da man für die Benutzung eines Stativs eine Genehmigung braucht und man beim ersten Besuch daran meist nicht gedacht hat, fallen aussagekräftige Fotos trotz moderner Kameratechnik schwer. Meine Sony Alpha 99 kann relativ problemlos bis ISO 1600 benutzt werden und trotzdem kam ich beim Besuch des Dom´s mit meinem Sigma 24-105mm f4 an die Grenzen. Verschlusszeiten von 1/15 sek sind kaum zu beherrschen, auch wenn der Stabilisator in der A99 sein Bestes gab.

Trotzdem ist es mir gelungen mit Hilfen von Wänden und abstützen auf Stuhllehnen einige Fotos die man zeigen kann in „den Kasten“ zu bekommen. Ich hoffen es freut das Auge des Betrachters.


Original bei Flickr


Original bei Flickr


Original bei Flickr


Original bei Flickr

Ich hoffe man kann sehen das der Kaiserdom in Aachen eine Reise wert ist und das Bauwerk nicht zu unrecht auf der Liste des Weltkulturerbes steht.

Webseite Kaiserdoms Aachen

Am Eindrucksvollsten war für mich an jenem Tag, als beim Fotografieren plötzlich der französische Chor La Maîtrise de Reims zu singen begann. Das sorgte in dieser Kulisse schnell für Gänsehautstimmung.

Keine Angst vor ISO 1600 oder warum Pixelpeeping

Pixelpeeping, was ist das?

Pixelpeeping ist eine Art der Betrachtung von Fotos die man sich eigentlich gar nicht antun sollte. Bilder in 100% Ansicht Anschauen, warum macht man das, wozu soll das gut sein? Wenn sie ein Plakat sehen, gehen sie dann auch bis auf 50 cm heran? Wenn ja, haben Sie sich bestimmt schon oft über die bescheidene Qualität der Plakate gewundert. Aus 5 m Entfernung sieht man aber nichts mehr davon. Also warum betreibt man diese übertriebene Betrachtungsweise bei den eigenen Fotos?
Ich schaue mir auch häufig Bilder in der 100% Ansicht an, aber nur wenn ich etwas über dieses Bild herausfinden möchte was ich aus der Entfernung nicht sehe. So kann man z.B. in der stark vergrößerten Ansicht sich sehr gut ein Urteil über die Schärfe des Bildes, ober über das so genannte ISO Rauschen machen und beurteilen wie das Foto sich für eine Vergrößerung eignet.

Im Rahmen der Messe ProLight & Sound im Frankfurt, musste ich beim Fotografieren mit dem Sigma 24-105mm/f4 an der Sony Alpha 99, innerhalb der Messehallen mit ISO 1600 fotografieren um auf einen Blitz verzichten zu können und trotzdem kurze Verschlusszeiten gegen die Verwacklungsgefahr zu erreichen. Die gezeigten Bilder wurden bei ISO 1600 ohne Stativ aus der Hand fotografiert, was eigentlich gegen meine persönliche Überzeugung ist.

Waren meine mit der Sony Alpha 77 bei 1600 ISO gemachten Fotos schon grenzwertig und mit der Sigma SD1 Merrill gar undenkbar, hat die Alpha 99 da gar kein Problem. Dynamikumfang und Rauschverhalten überzeugen mich vollkommen. Hier ein fotografischer Nachweis für diese Aussage

Werbeträger eines Ausstellers
Original bei Flickr

Wie man sehr schon sehen kann, wenn man sich das Original bei Flickr anschaut, bleibt auch im sonst schwierigen Rot-Bereich das Bildrauschen sehr schon im Hintergrund. Erst bei 100% Vergrößerung, Stichwort Pixelpeeping, zeigt sich eine relativ unscheinbares, aber sehr gleichmäßiges Rauschen. Das ist nichts was einen wirklich stören könnte und bei normaler Betrachtung des Fotos überhaupt nicht auffällt.

Hier ein Foto einer Hallendecke bei der man den Effekt der Betrachtungsgröße sehr schön sehen kann.

Hallendach in Frankfurt
Original bei Flickr

jetzt mal etwas größer

Original bei Flickr
diese Größe bei Flickr

und in 100% Ansicht

sehr stark vergrößerte Ansicht
diese Größe bei Flickr

Das Bild sieht lange Zeit sehr gut aus und verliert erst bei hohen Vergrößerungen seine Klarheit und zeigt deutliches Rauschen.

Auch wenn ich mir immer wieder Fotos in 100% Ansicht anschaue, merke ich das ich zu dem Thema immer entspannter stehe. Ich habe neulich jemandem ein Fotobuch geschenkt dessen Bilder ca. in A4 Größe dargestellt sind. Tatsache, alle Fotos sind scharf, klar und in dieser Größe einwandfrei. Auch A3 Größe, also durchaus eine Bildgröße die man sich auch schon an die Wand hängt, ist bei modernen Kameras überhaupt kein Problem.

Sicher kann man mit Pixelpeeping die Grenzen seiner Ausrüstung herausfinden, aber man sollte sich nicht verrückt machen. Wer es noch etwas genauer wissen möchte kann sich mal durch die verschiedenen Größen klicken und selber entscheiden wann ihm das Bild zu unsauber wird..

640×428 / 800×534 / 1024×683 / 1600×1067 / 2048×1365 / 6000×4000

Hier noch ein anderes zum peepen

Hallendach in Frankfurt
Hallendach in Frankfurt

640×408800×5101024×6531600×10202048×13055854×3731

Viel Spaß

Sicher ist Ihnen jetzt aufgefallen das es erst bei voller Größer einigermaßen „gruselig“ wird. Machen Sie nun doch mal folgenden Versuch. Laden Sie die größtmögliche Größe, schalten das Bild in Vollbild und einfernen Sie sich mindestens 1 m vom Bildschirm. Und nun, sieht es wieder gut aus.

Diesen Effekt sollten Sie immer im Hinterkopf haben wenn Sie Bilder in der 100% Ansicht betrachten. Und nun viel Spaß beim fotografieren mit hohen ISO Werten.

🙂

Aller Anfang ist schwer, das Sigma 24-105 mm f4 ART

Das ist also der Start meiner unregelmäßigen Erzählungen rund um das Thema Fotografie. Irgendwann, irgendwo, irgendwie muss man ja anfangen und so mache ich den Anfang mit meinem neuen Baby. Vorgestern bekam ich Post aus Japan, mein Sigma 24-105 ART kam vom Umbau des Bajonettes auf Sony Alpha zurück. Neugierig auf die Technik, wie ich nunmmal bin, habe ich das schöne, wertige verarbeitete Gerät auf meine A99 geschraubt und bin vor die Tür um die üblichen Verdächtigen in meinem Umfeld zu fotografieren. Da habe ich eine Kirche, ein Sparkassengebäude und eine Strasse die mir allesamt nicht weglaufen können. Sehr geduldige Modelle. Sicher wird man die drei immer wieder mal bei meinen Testbildern entdecken.

Hier sind nun meine ersten Ergebnisse


Originalgröße auf Flickr


Originalgröße auf Flickr


Originalgröße auf Flickr

Ich bin von den ersten Schnellschüssen sehr angetan. Als nächstes werde ich das Objektiv in mein USB-Dock stecken und sehen ob es sich noch besser einstellen lässt oder es so bleiben kann.

🙂 ExDreamFoto

Warten auf…….. APS-C Objektive an Vollformat Kamera?

Was macht man wenn man sich eine Kamera mit Kleinbildsensor (Volksmund: Vollformat) zugelegt hat, aber noch kein einziges Objektiv fürs Vollformat hat? Na ja, man schraubt einfach seine APS-C Objektive an die Alpha 99 und sieht was passiert. Wenn man die Kamera im Haupt-Menü beim Punkt APS-C Größenerfassung auf Auto stehen hat, erkennt die A99 das Objektiv, wenn es denn von Sony ist, automatisch und nutzt nur noch etwa die APS-C Größe des Sensors. Das entspricht 3936 x 2624 Pixel, etwa 10,4 Megapixel. Mann kann das für Gläser von Fremdherstellern auch manuell einstellen.
Buh möchte man ausrufen, aber das ist besser als schwarze Ränder bei den Fotos wegmachen zu müssen. Wer sich darüber hinaus Sorgen um die Bildqualität macht, was sind schon ca. 10 Mpx, dem kann ich an dieser Stelle zur Entspannung raten.

In den vier Wochen die ich auf den Umbau meines 24-105 ART warten musste, bin ich mit meinem Sony 16-50 mm f2.8 an der Alpha 99V herumgezogen und ich muss eindeutig gestehen das mich das nicht unglücklich gemacht hat. Auch mit dieser Objektiv-Kamera-Kombi und den „nur“ 10,4 Megapixel kann man qualitativ hochwertige Fotos machen.

Hier eines der ersten Bilder mit der A99V


Originalgröße bei Flickr

Und dann ging es zum ersten mal auf die Strasse

Unterführung Dom Hauptbahnhof
Originalgröße bei Flickr

Die Detailschärfe und Auflösung kann ich meiner Meinung nach durchaus sehen lassen, wie auch das folgende Beispiel zeigt

U-Bahnstation Köln Heumarkt
Originalgröße bei Flickr

Auch beim Bild von unserer Kölner Kathedrale sieht man sehr gut das die beiden Geräte von Sony gut miteinander harmonieren

Kölner Dom vom Musical-Dom aus fotografiert
Originalgröße bei Flickr

Hatte das Sony 16-50 mm f2.8 mich schon an der Alpha 77V überzeugt, stellt es auch an der A99 seine Klasse unter Beweis. Ich werde also diese Experimente weiter verfolgen und noch einige andere APS-C Gläser an der A99 testen. Wer sich noch mehr Fotos im Detail ansehen möchte, kann das in meinem Flickr Album gerne machen.

Alpha 99V + APS-C Objektive