Landschaften, Landscapes

Landschaften, Landscapes

Anlässlich eines Testes einer Sony Alpha 7R, habe ich mich mit einigen meiner Objektive, einem Sony LA-EA3 und einem Sigma MC-11 auf den Weg gemacht um diese „alte“ Kamera am Landschaften zu testen. Optisch machen die diversen, unterschiedlichen Gläser keine Problem an der A7R, mechanisch, bzw. softwaretechnisch jedoch schon. So funktioniert z.B. das Sigma 1.4/50 mm ART (Affiliate Link) am Sigma MC-11 (Affiliate Link) ziemlich gut in Sachen Autofokus und Geschwindigkeit, das Sigma 4.0/24-105 mm ART (Affiliate Link) mittels Sony LA-EA3 (Affiliate Link) jedoch gar nicht.

Ebenso verhält es sich mit einem Tamron 2.8/15-30 mm (Affiliate Link) aus der SP-Serie das am Sony A-Mount Adapter LA-EA3 überhaupt nicht scharfstellt. Nun, beim 15-30 ist das eigentlich nicht wichtig da je nach Blende so oder so alles scharf ist was man vor der Linse hat. Allerdings sollten die Firmen dann auch nicht damit werben das es einwandfrei funktioniert. Dank Fokus-Peeking ist das manuelle Scharfstellen jedoch keine Problem.

Zum Handling kann man sagen, grenzwertig.  Das Sigma 1.4/50 mm mittels MC-11 an die A7R geschraubt ist ja noch erträglich, aber der Glasbomber Tamron 15-30 mm ist echt nicht schön. Das ganze System ist dann extrem Kopflastig und man handelt sich schnell einen Krampf in der Kamera-Hand ein

Genug der Worte, hier einige Ansichten dieses Testtages.

Vergleich Tamron SP 15-30 f2.8 vs Sigma 24-105 f4 ART

Das Tamron SP 15-30 mm f2.8 und Das Sigma 24-105 mm f4 ART sind keine leichtgewichtigen Objektive für Vollformat Kameras. Wenn man die Gelegenheit hat zwei solche „Brummer“ Objektive miteinander zu vergleich, noch dazu von zwei verschiedenen großen Herstellern, verspricht das spannend zu werden. Also beginne ich hier mal mir eine ersten kleinen Testreihe, weitere werden im Lauf der zeit folgen.
In diesem Teil soll es zunächst nur um die Farbwiedergabe gehen. Ich gebe hier nochmal zu bedenken das meine Versuche keinen wissenschaftlichen Anspruch erheben und auf der Amateurebene nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt wurden. Hier zunächst mal drei Fotos.

Die Aufnahmen wurden mit dem Tamron SP 15-30 f2.8 immer links) und dem Sigma 24-105 mm f4 ART (immer rechts) gemacht. Dabei wurde immer bei beiden Objektiven mit der Brennweite 24 mm fotografiert und auf identische Blichtungswerte geachtet. Alle Fotos wurden auf einem Stativ erstellt.

Als erstes Ergebnis stelle ich für mich fest das das Tamron SP 15-30 mm f2.8 eine deutlich wärmere Bildwiedergabe auf den Chip gibt als das Sigma 24-105 mm f4 ART. Dieses Wissen kann man je nach erwünschter Bildwirkung gezielt einsetzen. Als nächstes werde ich versuchen etwas über die Schärfe und das Auflösungsvermögen der beiden Optiken herauszufinden.

Objektivvergleich Sigma 1.4 50mm, Sigma 1.8 18-35mm, Sigma 2.8 70mm, Sigma 3.5-6.3 18-200mm

Ich habe meine Linsen für die SD1 Merrill mal einem kleinen Vergleichstest unterzogen. Ich gebe zu bedenken das meine Versuche keinen wissenschaftlichen Anspruch erheben, aber doch wohl leicht von jedem Normalnutzer nachvollzogen werden können. Ich bin auch nur Hobby- und Gelegenheitsfotograf.

Alle Fotos wurden mit Blende 5.6 aufgenommen

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Sigma f1.4 50 mm ART, leiden und Freude

ich habe mir vor etlichen Monaten für meine Sigma SD1 Merrill das Sigma f1.4 50 mm ART zugelegt, nachdem ich mit dem Sigma f1.8/18-35 ART sehr gute Erfahrungen gemacht hatte. Dazu ist zu bemerken das das 1.4 50 mm ein für Vollformat Kameras gerechnetes Objektiv ist. Das bringt, soviel ich weiß, am APS-C Sensor der Merrill ein paar physikalische Probleme mit sich, die sich bei Offenblende in verstärkten CA´s ausbilden.

Zunächst war ich mit dem Objektiv an meiner SD1 recht unglücklich und ich dachte schon an Rückgabe. Ich hatte ähnliche Probleme wie in diversen Rezensionen beim großen Online Versandhaus auch mehrfach zu lesen ist. Nicht wirklich 100% scharf, besagte CA´s, das kann für 800 € aber wirklich nicht Stand der Dinge sein. Zuletzt habe ich mir ein USB-Dock zum Einstellen des Glases und ein SpyderLensCal gekauft, ich wollte es wissen.

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Die SD1 Merrill, endlich Klarheit

Sigma SD1, warum kauft man sich einen Aussenseiter? Aus der Analogfotografie kommend, dort auch mit DIA Projektion befasst, suchte ich in der modernen Fotografie immer die „Klarheit“ der Bilder, die mir zu früheren Zeiten die DIA-Projektion vermittelte. Auf der großen DIA-Leinwand kam immer alles so klar, detailreich und scharf rüber. Dabei muss ich vielleicht erwähnen das ich seinerzeit Contax System und Zeiss-Optiken verwendete und DIA Filme in der Regel nicht über 64 ASA (ganz selten 100 ASA) hinausgingen.

Wenn ich hier und heute über Kameras „jammere“, dann ist das ein Jammern auf hohem Niveau. Moderne Kameras, egal welcher Marke, sind normalerweise über die meisten Zweifel erhaben, verfügen über unglaublich ausgereifte Technik und selbst hochwertige Systeme sind für Otto Normal erschwinglich geworden. Trotzdem, beim Betrachten der Fotos auf dem Monitor oder Drucken in ähnlicher Größe oder Größer, bleiben Zweifel, die letzte Überzeugungskraft der Fotos fehlt.

Ich habe mir Bilder fast aller modernen Marken angeschaut, ich habe mit dem Olympus 4:3 System experimentiert, mehrere Kameras mein Eignen genannt. Ich Fotografiere auch heute noch mit Sony Kameras, weil sie bedienungstechnisch spitze sind. Aber egal ob Sony, Canon, Nikon oder……..alle nicht genannten mögen das entschuldigen, bei genauem Hinsehen, bleiben Zweifel.

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